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Alzheimer-Prävention Studien 2015

Jeder 10. ab 65 Jahren und jeder Dritte ab 80 Jahren hat Alzheimer, von daher ist es zwingend, sich frühzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Alzheimer hat aber viele Facetten, von leichter Vergeßlichkeit bis zu einem schweren Grad an Alsheimer vergehen oft viele Jahre. Und Sie können etwas dagegen tun und so den Verlauf positiv beeinflußen. Lesen Sie hierzu auch gerne die anderen Artikel zum Thema auf ardea-ALBA.

An sich müssen ab dem 55. Lebensjahr die Hausärzte beim "35plus-Check" auch prüfen, ob das Gedächtnis betroffen ist. Gemacht wird dies bislang nicht. Dabei sind es vorab einfache Fragen:

Haben Sie das Gefühl, Ihr Gedächtnis läßt nach? Beunruhigt Sie das?

Wenn ja, ist es zwingend notwendig nachzuforschen, ob der Beginn einer Alzheimer-Erkrankung gegeben ist.

Es gibt die Möglichkeit, mit einem Biomarker im Liquor (Körperflüssigkeit) als Frühdiagnose Alzheimer feststellen zu können, weitere Erkenntnisse bringt ein MRT.

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Alzheimer-Prävention

 

Alzheimer-Prävention, ein Thema, welches uns alle angeht. Entsprechend informativ war der 3. RSF-Info-Abend am 6. November 2014 zum Thema "Geistige Fitness im Alter – frühzeitig die Weichen stellen".

Den Impulsvortrag hielt Frau Professorin Agnes Flöel der Charite, Neurologie. Frau Professorin Flöel wurde mit der Seneca Medaille des Industrieclubs Düsseldorf in 2013 sowie dem Förderpreis der Alzheimer Initiative e.V. in 2014 ausgezeichnet.

Frau Professorin Flöel ist insbesondere in der Präventionsforschung beheimatet. Jeder wünscht sich ein langes Leben, ohne Demenz und ohne Heimaufenthalt. Aber wie können wir das erreichen?

 

Nicht alle 100 Alzheimer-Arten lassen sich eindämmen, aber viele Krankheitsverläufe können tatsächlich hinausgezögert werden, sodass manch einer die Krankheit gar nicht mehr erlebt. Das ist doch eine tolle Aussage, die Frau Professorin Flöel da getätigt hat.

 

Ab fünfzig stellen Sie die Stellschrauben für ein langes Leben – starten Sie jetzt:

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Kinderwunschbehandlung Verheirateten vorbehalten

Kostenübernahme bei unerfülltem Kinderwunsch nur für Verheiratete

Und wieder einmal wird an dem Schutz der Ehe gemäß Art. 6 GG festgehalten, sodass nur Verheiratete die Kosten für eine Kinderwunschbehandlung seitens der gesetzlichen Krankenkassen ersetzt erhalten.

Die privaten Krankenkassen dagegen schauen nach dem Veranlasser-Prinzip, ist ihr Versicherter „Schuld“ an der Unfruchtbarkeit, so werden die Kosten für diese Krankheitsbehandlung „Kinderwunsch“ übernommen – dabei spielt der Ehestand keine Rolle.

Hier nun ist das Kuriose, dass eine gesetzliche Krankenkasse, die BKK VBU, die Kosten auch für ein unverheiratetes Paar übernehmen wollte, das Bundessozialgericht dies aber stoppte. Warum?

Das Gericht stellt auf den Gesetzeslaut in Art. 6 GG ab, wonach die Ehe die rechtlich verfasste Paarbeziehung von Mann und Frau ist, in der gegenseitige Solidarität rechtlich eingefordert werden kann. Dieses sei alleinige Basis für Kinder.

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Ärztinnen und Ärzte als Ansprechpartner nach Gewalterleben

Jede vierte Frau in Deutschland hat zwischen dem 16. und 85. Lebensjahr mindestens einmal in ihrem Leben körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt. Auf weltweiter Ebene finden sich vergleichbare Zahlen für Frauen als Opfer körperlicher, psychischer und/oder sexueller Gewalt. All diese Formen von Gewalt machen krank! Sie können direkte körperliche Verletzungen, aber auch schwere psychische, psychosoziale und gesundheitliche Folgen für die Betroffenen haben. So wundert es nicht, dass Ärztinnen und Ärzte für Gewaltopfer oft die wichtigsten Ansprechpartner sind.

Viele der Patientinnen und Patienten, insbesondere Opfer häuslicher und sexualisierter Gewalt, „outen“ sich aus unterschiedlichsten Gründen nicht. Sie haben vielfach Angst und schämen sich, können oder wollen nicht über erlittene Misshandlungen berichten. Lange nach der Tat werden Gewaltopfer aber möglicherweise im Rahmen einer Gerichtsverhandlung wieder mit dem Geschehenen und dem Täter oder der Täterin konfrontiert. Wurden die erlittenen Verletzungen nicht gerichtsfest dokumentiert und richtig interpretiert, oder notwendiges Spuren/Untersuchungsmaterial nicht gesichert, kann das im Zweifel zu einem milden Urteil oder gar einem Freispruch des Täters oder der Täterin führen. Das Ausmaß einer solchen „sekundären Traumatisierung“ kann erheblich sein und das Leiden des Opfers noch vergrößern.

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